Chancenverwertung muss besser werden

TSV Essingen tritt beim aktuellen Tabellenführer SSV Ehingen-Süd an

Essingen (tsve). Mit Ach und Krach ist Fußball-Verbandsligist TSV Essingen im Pokal weitergeommen. Ein 3:2-Sieg nach Verlängerung stand am Ende gegen den Landesligisten TSV Buch. „Wir sind selbser Schuld, wenn wir die besten Chancen nicht in Tore ummünzen. Dadurch machst du den Gegner natürlich stark. Schon zur Pause hätten wir 3:0 führen müssen“, ärgerte sich TSV-Trainer Erdal Kalin folglich nach dem Pokalspiel. An diesem Samstag (15.30 Uhr) nun geht es zum aktuellen Verbandsliga-Tabellenführer SSV Ehingen-Süd.

Doch Kalin ärgerte sich nicht nur über die vergebenen Chancen, die ihm auch schon in der Partie beim FC Wangen übel aufstießen. „Positiv ist natürlich unsere Moral. Wir haben an den Sieg geglaubt und ihn dann auch letztlich eingefahren.“ Ebenfalls sehr erfreulich: Tim-Ulrich Ruth spielte wieder über 120 Minuten und auch der andere Langzeitverletzte im Essinger Lager, Nico Zahner, wirkte im Pokal wieder 50 Minuten mit. Das gibt dem Essinger Übungsleiter natürlich wieder mehr Alternativen in seiner Aufstellung. Serdal Kocak musste im Pokal mit Adduktorenproblemen passen, hinter ihm steht auch vor der nächsten Partie in Ehingen ein Fragezeichen. Ausfallen wird dagegen noch einmal Marc Gallego, der es am Montag im Training zwar probierte, aber immer noch Schmerzen beim Passspiel verspürt. Thorben Joos (muskuläre Probleme) wird erst in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen.

Für die nächste Pokalrunde hat Kalin keinen expliziten Wunsch, allerdings wäre ein Heimspiel schön, vielleicht auch gegen einen höherklassigen Gegner. Ärgerlich für den Trainer: aufgrund der 120 Pokalminuten kann er kein gewöhnliches Training am Freitag machen. Die meisten Spieler werden noch regenieren müssen vor dem samstäglichen Ligaspiel.

Die kommende Aufgabe hat es in sich. „Ehingen hat aus seinen beiden Heimspielen natürlich das Optimale herausgeholt, dazu sechs Tore geschossen, was ein wirklich guter Wert ist. Auch vor der Partie gegen uns wird der SSV vor Selbstbewusstsein strotzen. Natürlich haben wir Respekt, dennoch sind wir gut genug aufgestellt, um auch von dort etwas Zählbares mitzunehmen“, so Kalin vor dem dritten Spieltag. In der Liga steht der TSV bislang sehr stabil, hat noch keinen Gegentreffer zugelassen. Das soll im Idealfall auch nach dem Samstagsspiel noch so sein.